Meine Story - mein Leben
Shownotes
Immer wieder bin ich von Hörern und Followers angeschrieben worden, ich solle doch mal mehr zu meinem Leben und meinem Hintergrund erzählen. Warum ich so jung Mutter wurde, wie ich daran gewachsen bin und was mich das Leben bisher gelehrt hat. Bitteschön, viel Spaß beim Anhören. Eure Sonja
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00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast der fünf Minuten Reminder.
00:00:16: Mein Name ist Sonja, ich bin Ernährungsberaterin im Fachgebiet Mikrobiom und Damengesundheit und Psychologische Beraterin.
00:00:24: Im heutigen Podcast gebe ich euch einen Einblick in mein Leben.
00:00:30: Da ganz viele Fragen dazu gekommen sind, Sonja, warum machst du das Ganze denn eigentlich?
00:00:35: Wie bist du dazu gekommen?
00:00:36: Und ja, erzähl doch einfach mal was über... keine persönlichen Erfahrungen und natürlich dann auch über dein Leben.
00:00:44: So, und jetzt ist es soweit.
00:00:45: Ich habe jetzt die Zeit genommen und habe versucht, ganz komprimiert, mal meine letzten knapp vierzig Jahre in einen kleinen Podcast zu pressen.
00:00:56: Ob es bei fünf Minuten bleibt, kann ich euch gleich sagen, wird es nicht bleiben, aber wen das Ganze natürlich interessiert und wer dabei bleiben will, let's go.
00:01:07: Ich fange einfach mal dort an, wo es für die meisten wahrscheinlich relativ spannend wird, und zwar an dem Tag, wo ich sechzehn Jahre alt wurde.
00:01:16: Als ich sechzehn Jahre alt wurde, wusste ich an dem Tag natürlich noch nicht, wie mein Leben weitergeht, aber der Liebe Gott hatte einen anderen Plan mit mir vor.
00:01:27: Und dieser Plan ist großartig bis zum heutigen Tag geworden.
00:01:31: Ich bin nämlich mit sechszehn Jahren schwanger geworden und mit siebzehn Jahren Mutter einer wirklich tollen Tochter geworden.
00:01:39: Das Ganze ist natürlich nicht geplant gewesen.
00:01:43: Das ist, glaube ich, jedem klar.
00:01:45: Aber es war tatsächlich für mich nicht nur ein Wegruf, sondern es war für mich tatsächlich auch der Weg in ein Leben.
00:01:55: dass ich mir besser hätte gar nicht vorstellen können, da es mir so viel aufgezeigt hat und ich so viel daraus lernen durfte und so wachsen durfte an mir und natürlich auch an meiner Umwelt.
00:02:07: Jetzt kann sich natürlich auch jeder vorstellen, dass wenn du gerade frisch siebzehn Jahre alt geworden bist und in dem Moment aber auch ein Kind auf diese Welt bringst, dass jetzt nicht so der typische Ablauf einer siebzehnjährigen ist.
00:02:22: und du da ganz schön viele Hürden gehen musstest.
00:02:26: Also ich musste tatsächlich durch viele Hürden durch.
00:02:28: angefangen natürlich bei Menschen, die in meinem direkten Umfeld sind, aber auch Menschen, die gar nicht in meinem direkten Umfeld sind, die aber natürlich sofort eine Meinung von mir hatten, was immer ganz spannend ist, wie schnell Menschen von anderen Menschen eine Meinung haben, obwohl sie nicht mal im direkten Kontakt stehen, aber gut, das ist ein anderes Thema.
00:02:48: Als ich dann tatsächlich meine Tochter auf die Welt gebracht habe, war das für mich natürlich das größte Geschenk, was man sich überhaupt vorstellen kann.
00:02:55: Klar ist es natürlich auch, mit siebzehn Jahren gehst du, glaube ich, viel, viel einfacher in so etwas hinein.
00:03:02: Das heißt A in eine Schwangerschaft und B dann tatsächlich auch, wenn dein Kind da ist.
00:03:07: Nicht nur weil du selber natürlich irgendwo noch Kind bist und dem ganzen oder der ganzen Thematik irgendwo sehr, sehr nah bist, durch diese geringe Alterspanne würde ich jetzt mal sagen.
00:03:19: Aber ich habe ziemlich schnell für mich entdeckt und ziemlich schnell für mich festgestellt, okay, pass auf Sonja, du bist jetzt siebzehn, du hast jetzt eine Tochter und jetzt Gas geben.
00:03:31: Jetzt musst du gucken, dass was passiert.
00:03:33: Und das habe ich dann auch gemacht.
00:03:35: Das heißt, ich habe tatsächlich ganz normal meine Ausbildung gemacht, wie jeder andere auch.
00:03:39: Also ich habe meine Schule beendet, habe meine Ausbildung angefangen und habe dann versucht, in diesem Berufsbild zu bleiben, habe aber ganz schnell festgestellt.
00:03:47: Oh mein Gott, ich kann dort auf keinen Fall bleiben.
00:03:50: Das ist für mich wirklich schrecklich.
00:03:54: Ich könnte niemals im Büro arbeiten für diese Dauer, niemals.
00:04:00: Das ist einfach nicht meins und habe ganz schnell schon festgestellt, okay, also du bist jemand, ich möchte mich bewegen, ich möchte etwas bewegen und ich möchte auch am Ende des Tages etwas tun, was sinnvoll ist.
00:04:12: Ja, das war dann so mein Plan.
00:04:13: Am Ende des Tages hat es nicht ganz so funktioniert, denn ich habe in der Zwischenzeit auch Dinge getan, die mir natürlich jetzt nicht so viel Spaß bereitet haben und habe aber dann, als ich ja dreißig Jahre alt war, Da war ich dann wirklich an dem Punkt, wo ich festgestellt habe, okay, jetzt bist du angekommen, Sonja.
00:04:32: Jetzt hast du einen Plan von der ganzen Geschichte, weil davor habe ich auch einfach nur funktioniert, wenn ich ehrlich bin.
00:04:38: Also ich hatte meinen Plan.
00:04:39: Mein Plan war, meinem Kind ein bestmögliches Leben zu bieten.
00:04:43: Mein Plan war, Karriere zu machen und mein Plan war, mein eigenes Geld zu verdienen.
00:04:48: Denn wie man vielleicht schon rausgehört hat, ich hatte jetzt keinen Partner zu diesem Zeitpunkt.
00:04:52: Bedeutet, ich war auf mich alleine gestellt und musste natürlich in dieser Zeit Ja, ich sag mal so, für zwei Arbeiten, ich weiß jetzt nicht, wie ich es anders beschreiben soll.
00:05:03: Und es war natürlich schon ziemlich heavy und dann zu sagen, oh ja, aber ich würde jetzt gerne das tun oder ich würde jetzt gerne studieren oder das sind natürlich alles Dinge, die auf der Strecke geblieben sind.
00:05:15: Aber natürlich ist es eine, die mal auf der Strecke geblieben sind, auf der anderen Seite aber auch war es ein Prozess.
00:05:21: Das heißt, Menschen, die meiner Meinung nach sagen mit zwanzig oder fünfundzwanzig, boah, ich habe jetzt wirklich den Job gefunden, der macht mir so Spaß.
00:05:32: Ich beneide dich darum, wenn du das geschafft hast.
00:05:34: Ich beneide dich wirklich darum, weil bei mir hat es wirklich gedauert, bis ich dreißig war und ich habe erst nach meinem dreißigsten Geburtstag eigentlich damit angefangen, das Ganze auch umzusetzen und es soweit umzusetzen, dass ich dann auch wirklich mit beiden Beinen fest im Leben stehe und sagen kann, okay, damit kann ich auch die nächsten vierzig Jahre mein Geld verdienen und ich fühle mich wohl damit.
00:05:56: Also wer das mit zwanzig oder zwanzig kann, gut ab.
00:05:59: Ich konnte es definitiv nicht.
00:06:01: Naja, und was soll ich sagen?
00:06:03: Es lief alles gut, es hat alles gepasst.
00:06:06: Ich habe dann nochmal, wie gesagt, ein Studium gemacht, habe dann nochmal einen Studiengang besetzt und habe so meine Berufung, wie ich es nenne, gefunden.
00:06:16: Und bin tatsächlich darin aufgegangen.
00:06:18: Jetzt kommt natürlich die spannende Frage, ja, wie bist du denn überhaupt zu diesem Thema Ernährung oder Psychologie gekommen?
00:06:25: Eigentlich ganz einfach, wie es in vielen Fällen so ist.
00:06:28: Ich selber hatte seit ich zwanzig Jahre alt bin, riesengroße Probleme mit Unverträglichkeiten.
00:06:36: wirklich Krankenhausaufenthalte, wo mir keiner mehr weiterhelfen konnte.
00:06:40: Ich hatte einen aufgeblähten Bauch, so was kann man sich gar nicht vorstellen.
00:06:43: Ich sah wirklich aus, wie wenn ich im fünften sechsten Monat schwanger gewesen bin und hatte Schmerzen ohne Ende.
00:06:49: Also dieser typische, wie sagt man, Blähbauch, das war ein riesengroßes Thema.
00:06:55: Das Thema Endometriose kam dann auch noch auf und dann natürlich alle Unverträglichkeiten, die man sich so vorstellen kann.
00:07:01: Das Spannende war, das hat sich natürlich alles irgendwie ständig gesteigert und dupliziert, egal was ich gemacht habe, es wurde immer schlimmer.
00:07:09: Und ich hatte wirklich Anfälle.
00:07:10: Also man kann sich so Anfälle tatsächlich so vorstellen.
00:07:13: Ich war irgendwo essen oder ich habe was gegessen und habe innerhalb von ein paar Minuten gemerkt, okay, hier stimmt was, gewaltig nicht.
00:07:21: Ich habe Schweißausbrüche bekommen, ich habe, wie gesagt, diesen Bleibhauch bekommen.
00:07:25: Ich habe Krämpfe bekommen in meinem Magen.
00:07:28: wo mir richtig schlecht auch geworden ist.
00:07:29: Also es war wirklich extrem.
00:07:32: Irgendwann war aber auch der Punkt erreicht, wo ich gemerkt habe, ey, warte mal, da stimmt doch was nicht.
00:07:37: Es sind ja auch deine Hormone.
00:07:38: Das heißt, auch meine Hormone haben... komplett verrückt gespielt.
00:07:42: Also die waren wirklich out of control.
00:07:45: Ich hatte einen ganz ganz übelen Eisprung.
00:07:47: Das heißt während des Eisprungs war es bei mir so, ich bin in Ohnmacht gefallen.
00:07:52: Weil mein Körper einfach diesen Schutzreflex irgendwann gelernt hat.
00:07:56: Ich konnte diesen Schmerz nämlich nicht mehr aushalten und bin in Ohnmacht gefallen.
00:07:59: Und habe dann gemerkt, okay, hier stimmt was gewaltig gar nicht mehr und keiner kann mir irgendwie helfen.
00:08:05: Keiner sagt mir, was ich tun soll.
00:08:06: Keiner sagt mir irgendwie ein Lösungsweg.
00:08:09: oder irgendeinen Ansatz.
00:08:11: Und so bin ich irgendwann selber auf den Lösungsansatz gekommen und habe mich wirklich erstmal belesen, belesen, belesen und habe mich mit der Thematik Hormone, Ernährung und Psyche extrem befasst.
00:08:22: Und so bin ich dann auch in mein Studium gekommen.
00:08:25: Also tatsächlich... war die Vorarbeit in Büchern und in vielen, vielen, ja, Rechercheabenden und mit vielen Gesprächen, auch mit Ärzten und auch Menschen, die ich kenne, die in medizinischen Bereichen arbeiten.
00:08:38: Und dann war für mich klar, okay, ich möchte studieren, ich möchte an die Basis einfach auch noch hingehen.
00:08:44: Ja, und mit den Jahren, sag ich mal, wurde es besser.
00:08:48: Ich würde aber lügen, wenn ich sage, ja.
00:08:50: Ich habe das gemacht und dann habe ich jetzt für mich die Lösung gehabt.
00:08:54: Nee, hatte ich nicht.
00:08:55: Also ich habe dann immer gedacht, jetzt habe ich ein Lösungsansatz.
00:08:57: Okay, jetzt habe ich ein Lösungsansatz.
00:08:59: Nee, hatte ich nicht.
00:09:00: Ich hatte den Lösungsansatz einfach nicht, sondern ich bin von, ich möchte nicht sagen, Mythos zu Mythos reingefallen, sondern ich würde es eher so sagen... Ich habe immer gedacht, jetzt habe ich eine Besserung, was auch am Anfang oftmals so ist in deinem Körper, dass du eine gewisse Besserung verspürst, wenn du etwas tust.
00:09:21: Aber das Ganze hat sich dann leider... entpuppt als, ja, ich würde mal sagen, Mythos, also jetzt in meinem Fall.
00:09:29: Und so ist das Thema Hormone, Gesundheit und Psyche eigentlich zu meinem alltäglichen Begleiter geworden und das jetzt seit ich einunddreißig bin.
00:09:38: Also hier auch wirklich mit einer fundierten Basis, das heißt mit Studiengängen und sechs Jahre Praxiserfahrung, als ich dann meine Praxis eröffnet hatte und auch hier natürlich durch viele Klienten, die mir dasselbe erzählt haben.
00:09:53: auf den Schluss gekommen bin, okay, du hast die Ares nicht eingebildet, die letzten elf, zwölf Jahre, sondern es gibt so viele Frauen, die dieselben Probleme haben.
00:10:02: Und das ist auch der Grund, warum ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen habe, einfach mit diesem Thema nach außen zu gehen.
00:10:09: Das heißt, Frauen auch einen gewissen Safe Space zu geben, dass es alles normal ist.
00:10:15: Also normal im Sinne von... Es haben viele andere Frauen auch, nur es sprechen so wenige darüber.
00:10:23: Und man fällt immer wieder auf irgendwelche Dinge hinein, die dir vorgegaukelt werden, vor allen Dingen auf Social Media, was ich so schade finde, weil es so viele Frauen gibt, die eben diese Problematiken haben.
00:10:35: Gut zurück zu mir.
00:10:36: Am Ende des Tages stehe ich jetzt mit vierzig Jahren da mit einer, man kann sich das ausrechnen, dreiundzwanzigjährigen Tochter.
00:10:44: Hab das alles, glaube ich, ganz gut hingebracht und bin, wie gesagt, auf viele Höhen und Tiefen gegangen.
00:10:50: Ich glaube, das Schwierigste war dabei für mich in den letzten zwanzig Jahren oder in den letzten zweiundzwanzig oder vierundzwanzig Jahren, schon fast sind ja schon vierundzwanzig Jahre, wo ich schwanger war, sächlich rauszufinden, wer steht denn eigentlich an deiner Seite und wer steht nicht an deiner Seite und wer diskriminiert dich, obwohl er dich nicht kennt und wer nicht.
00:11:10: Und das war tatsächlich ein ganz ein spannender Weg, der mich zudem gemacht hat, was ich auch heute bin.
00:11:17: Und ich habe das schon öfter in ein paar Ausschnitten gesagt, auch auf Social Media, ein Mensch, der durch ganz, ganz viel, ich sage es jetzt mal, Scheiße gegangen ist und ein Mensch, der wirklich an Punkten in seinem Leben war, wo er nicht mehr weiter wusste und wo er gesagt hat, okay, ich stehe ganz alleine da, ich weiß gar nicht.
00:11:36: Ob ich das jetzt hinbekommen oder nicht hinbekommen.
00:11:38: Ich habe jetzt A, gerade im Moment das Geld gar nicht mehr, dass ich das irgendwie hinbekommen.
00:11:42: Ich habe B, die Kraft gar nicht mehr und C. Ich schaff es einfach nicht mehr.
00:11:48: Das ist alles schwierig.
00:11:49: Und solche Menschen, die werden extrem standhaft.
00:11:53: Aus dem Grund, sie stehen immer wieder auf, immer wieder auf.
00:11:56: Und ich bin auch immer wieder aufgestanden.
00:11:58: Denn ich hatte gar keine Zeit, mich auszuruhn.
00:12:01: Ich hatte gar keine Zeit zu sagen.
00:12:03: Ja, du, da es jetzt wäre, fängt mich jetzt auf.
00:12:06: Das ist gar kein Problem.
00:12:07: Ne, hatte ich nicht.
00:12:09: Und Menschen, die das in ihrem Leben nicht erlebt haben, das heißt natürlich jetzt nicht mein Fall, den möchte ich jetzt nicht aufrollen oder als Beispiel nennen, aber Menschen, die am Ende des Tages, wie soll ich sagen, immer diesen Puffer hatten und immer in ihrer heilen Welt gelebt haben, wenn denen was im Leben passiert.
00:12:31: die Hauts komplett außer der Rolle.
00:12:33: Also die Hauts ja komplett raus.
00:12:35: Da ist ein Mensch, der gefestigt ist, mit beiden Beinen im Leben steht und sagt, okay, ich habe schon echt üble Sachen erlebt.
00:12:41: Wer nimmt das ganz anders wahr und kann das auch ganz anders wegstecken?
00:12:45: Und so ein Mensch, der zerbricht in manchen Situationen, wo der andere nur dasteht und sagt, hey, was ist denn da dann jetzt so schlimm?
00:12:53: Man kann es nicht vergleichen, aber in meinem Fall ist es tatsächlich so, es hat mich sehr gestärkt und es hat mich sehr, sehr... Was ist das beste Wort dafür?
00:13:03: Es hat mich auch abgestumpft, wenn ich ehrlich bin.
00:13:06: Also viele Sachen haben mich abgestumpft, weil ich über manche Dinge einfach nur noch lächeln kann und sagen kann, okay, dann muss ich halt auf die Hinterbeine stellen oder was tun.
00:13:15: Ich glaube aber, das ist etwas, wenn du an dem Punkt in deinem Leben warst, wo ich war und durch Dinge gegangen bist, auch toxische Beziehungen gegangen bist, dann ... Stehst du, glaube ich, irgendwann mal anders im Leben da?
00:13:31: Ich glaube, so kann ich es jetzt abschließen, das Ganze, bevor ich mich hier voll verhaspel.
00:13:35: Aber das ist tatsächlich mein Weg.
00:13:37: Und jetzt stehe ich hier mit vierzig Jahren und möchte einfach diesen Safe Space für Frauen... Die Iren möchte den auch in diesem Jahr sehr groß machen, weil ich es ein absolut wichtiges Thema finde.
00:13:49: Und ich hätte es damals total schön gefunden, hätte ich so einen Raum gefunden.
00:13:54: Hätte ich damals jemanden gehabt, der mich an die Hand nimmt und sagt, hey, es alles in Ordnung, so wie es ist.
00:14:00: Es ist okay.
00:14:01: Du darfst auch jetzt so sein, wie du bist.
00:14:03: Du hast gerade im Moment auch diesen Schmerz.
00:14:05: Kommen wir suchen eine Lösung für das Ganze.
00:14:08: Und ich glaube, es wäre schön gewesen, hätte ich das gehabt.
00:14:12: Aber ich habe es alleine geschafft und ich habe mich auch alleine hochgeboxt.
00:14:15: Und man darf dann auch als Frau stolz auf sich selber sein, egal was die anderen sagen.
00:14:20: Weil bei aller Liebe das, was die anderen sagen, da habe ich schon vor Jahrzehnten aufgehört darüber nachzudenken oder irgendwas darauf zu geben, weil sie sagen es heute, morgen treiben sie eine neue Sau durchs Dorf.
00:14:33: Also von dem her ist das für mich gar nicht mehr relevant.
00:14:37: Ja, und das ist der erste Punkt, wie gesagt, das Safe Space.
00:14:41: Und der zweite Punkt ist auch mit dem, was ich gelernt habe und was ich die letzten zwanzig Jahre gelernt habe und einfach auch selbst erlebt habe.
00:14:48: Und das ist jetzt der ganz große Punkt, mit Mythen aufzudecken und zu sagen, schau bitte genau hin, schau bitte genau hin, was gerade mit dir ist und lasst dir nicht irgendetwas von irgendjemandem erzählen, weil das ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn dir einer, ich sage immer gerne, seinen Schuh dir anziehen möchte, obwohl es gar nicht... Schuhe ist.
00:15:07: Also das ist ein ganz großes Thema.
00:15:10: Und das ist tatsächlich meine Absicht mit der ganzen Nummer hier.
00:15:15: Und ich freue mich auf jeden Fall auf viele, viele Frauen, natürlich auch Männer, die zuhören, um Gottes Willen, aber auch Frauen, die etwas für sich rausfiltern können und Frauen, die da was für sich mitnehmen können.
00:15:26: Weil ich glaube, wenn man mit seiner eigenen Geschichte rausgeht, dann erleichtert es manchen Frauen ihre Geschichte.
00:15:35: Vielleicht nimmt es auch so ein bisschen die Angst.
00:15:37: Und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt.
00:15:40: Und Männer, die das Ganze hören oder auch diesen Podcast hören oder auch auf Social Media folgen, auch für die finde ich es total wichtig, weil sie einen Einblick in ein Frauenleben bekommen, in einen Fraueninneres bekommen und was Frauen sich eigentlich rumschlagen müssen.
00:15:53: Weil wir Frauen müssen uns mit wirklich vielen hormonellen und körperlichen Umstellungen in unserem Leben, ja, ich sage mal, auseinander setzen, was Männer gar nicht so müssen.
00:16:04: Ja, aber ja, und das ist die Story.
00:16:07: Ganz kurz und komprimiert in der Viertelstunde erzählt.
00:16:13: Ich glaube, da kann man stundenlang darüber sprechen, weil es so viele Themen in meinem Leben gibt, wo man sagt, oha, oha, okay, verstehe.
00:16:21: Aber um das geht es am Ende nicht.
00:16:22: Am Ende des Tages geht es darum, dass man oder dass ich in dem Fall... gesagt habe, okay, ich möchte was erreichen, ich möchte etwas tun und ich bin dran geblieben und ich habe mich nicht verbiegen lassen, sondern ich bin mein Weg gegangen.
00:16:36: Und egal, was die anderen gesagt haben, ich habe es trotzdem gemacht und ich bin trotzdem dran geblieben.
00:16:41: Und jetzt stehe ich da, wo ich da, wo ich jetzt stehe und ich fühle mich polwohl.
00:16:46: Ich bin an dem Punkt, wo ich sagen kann, Ich fühle mich pudelwohl mit allem, was ich tue in meinem Körper, in meiner Psyche und ich habe mit allem abgeschworen, was negativ war und was mir schlecht getan hat.
00:16:59: Und auch das soll vielen Frauen wieder die Angst nehmen.
00:17:03: Du kannst immer wieder etwas ändern.
00:17:05: Jeden Tag kannst du etwas ändern, egal bei was.
00:17:08: Und die Ernährung und unsere Psyche und auch unsere Hormone sind einfach unsere Base, das sind unsere Säulen.
00:17:15: Deshalb... Leg deinen Fokus darauf, weil ich habe nur eine Sache gelernt.
00:17:19: Wenn das stabil ist, dann haut mich von außen relativ wenig um, bei den Rest schaffe ich.
00:17:25: Und das ist auch der Grund, warum ich es mir zur Aufgabe gemacht habe und einfach diesen Bereich noch... viel, viel mehr vertreten möchte nach außen und euch allen die Möglichkeit geben möchte, euch selber zu helfen.
00:17:38: Und zwar genau mit diesen Tools, die mir auch geholfen haben und die ich gelernt habe und die ich sehr, sehr leidvoll an meinem eigenen Körper über fast ein bis zwei Jahrzehnte spüren musste.
00:17:50: Und deshalb ist meine Geschichte die, die euch motivieren soll, die euch am Ende des Tages auch einen kleinen Einblick geben soll in mein Leben, wer eigentlich hinter dieser Sonne steckt.
00:18:01: Und wie gesagt, euch die Angst nehmen soll.
00:18:04: Und euch natürlich auch den Mut geben soll.
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