Folge 5 - Alkohol

Shownotes

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Der liebe Alkohol

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Jeder trinkt ja gerne mal ein Gläschen, oder? Als Genuss, zur Entspannung, zum Essen mit Freunden und Geschäftspartnern, oder nur schnell zum anstoßen. Hin und wieder ein Gläschen schadet ja nun nicht. Richtig?

FALSCH!

Ich erkläre Dir in meinem Podcast über Alkohol, warum er dich nicht nur alt macht, sondern auch tatsächlich dein Krebsrisiko enorm steigert.

Jeder muss natürlich selbst entscheiden, wie er damit umgeht. Aber zumindest sollte man sich über die Risiken bewusst sein.

Transkript anzeigen

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast der fünf Minuten Reminder.

00:00:16: Mein Name ist Sonja, ich bin Ernährungsberaterin im Fachgebiet Mikrobiom und Damengesundheit und Psychologische Beraterin.

00:00:24: Unser heutiges Thema im Podcast finde ich persönlich sehr, sehr spannend, denn es geht um das Thema Alkohol.

00:00:32: Alkohol scheidet ja sehr oft die Gemüter und teilweise auch, wenn man unterwegs ist mit Freunden oder auch mit der Familie.

00:00:40: Es gibt immer die Kategorie Menschen, die sagen, also mein Alkohol, den lass ich mir nicht nehmen.

00:00:45: Und es gibt auch die Menschen, die sagen, konsequent, Alkohol spielt in meinem Leben keine Rolle.

00:00:53: Soallererst.

00:00:54: stellen wir aber fest, Alkohol ist extrem gesundheitsschädigend und macht süchtig.

00:01:01: Was bedeutet, Alkohol ist auch eine Droge.

00:01:04: Manche Menschen wollen sich das leider nicht eingestehen und relativieren das Ganze oftmals mit, naja, aber ich trinke ja am Abend nur mein Weinchen oder ich trinke am Abend nur mein Bierchen, dann wird es vielleicht eine Flasche Wein, dann wären es vielleicht drei, vier Biere.

00:01:21: Und so pendelt sich das dann von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, von Monat zu Monat ein.

00:01:26: Das heißt, Alkohol ist eine Sucht.

00:01:30: Und es ist nicht etwas, wo man auf die leichte Schulter nehmen darf, denn man ist da leider schneller drin, als man denkt.

00:01:36: Denn es wurde schon, oder sagen wir besser, es ist schon lange in unserer Gesellschaft normal geworden.

00:01:43: Wenn jemand sagt, oh nee, ich möchte kein Alkohol trinken oder ich trinke nicht mit, Dann ist es eher, was schon fast das Negatives, weil vielleicht dagegen übersagt, hä, wieso trinkst du kein Alkohol?

00:01:55: Also du kannst jetzt mittrinken, ist doch nur eine Weinschorle.

00:01:58: Also es ist schon sehr, sehr, sehr normalisiert worden, in unserer Gesellschaft Alkohol zu trinken, was ich persönlich auch sehr bedenklich finde.

00:02:07: hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich keinen Alkohol trinke und das schon seit sehr, sehr langer Zeit, weil es mir auch tatsächlich als jugendliche Person schon nicht geschmeckt hat und ich es nicht wollte und im erwachsenen Alter ich das Ganze auch so beibehalten habe und ich es eher abstoßen finde, wenn jemand zu jedem Ereignis Alkohol trinken muss schon fast, weil es ist ja ein gesellschaftliches Event und da trinkt man halt auch Alkohol.

00:02:35: Also diese Aussage finde ich sehr, sehr fraglich und auch sehr, sehr bedenklich tatsächlich.

00:02:40: Aber gut, jetzt schauen wir uns doch einfach mal an.

00:02:43: Was macht denn der Alkohol eigentlich mit uns?

00:02:46: und was macht es denn mit uns, wenn wir keinen Alkohol trinken?

00:02:49: Also die Unterschiede sind, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, gravierend.

00:02:53: Wenn wir Alkohol trinken, was passiert als erstes?

00:02:57: mit unserem Gesicht, schräg schräg, unserer Haut, genau, es gibt Falten.

00:03:03: Warum?

00:03:04: Denn Alkohol entzieht dem Körper Wasser und das eine ganze Menge.

00:03:10: Das heißt, Falten vorzubeugen, erster Schritt, den Alkohol zu null Prozent, also komplett einzustellen.

00:03:19: Das zweite, Alkohol gilt als extremer Dickmacher.

00:03:23: Das ist übrigens egal, ob ihr sagt, ich trinke ja nur eine Weinschorle oder ich trinke Wein oder Bier oder... Es ist egal, Alkohol hat viele Kalorien und Alkohol ist demnach auch ein extremer Dickmacher.

00:03:37: Und das dritte Thema ist... Alkohol steigert das Risiko für Darmkrebs und auch andere Krebsarten wie zum Beispiel Rachen oder Kehlkopfkrebs.

00:03:48: Und wenn man sich jetzt Daten aus der neuesten Forschung anschaut, zum Beispiel aus der US PLCO Krebs Screening Studie, zeigt dass das Darmkrebsrisiko bei Menschen, die im Erwachsenenalter viel Alkohol getrunken haben, tatsächlich um ein neunzehnt Prozent höher liegt als bei Menschen mit durchgehend geringen Alkoholkonsum.

00:04:11: Also das heißt, was wirklich im Alter der Jugend beginnt und sich dann natürlich ins Erwachsenenhalter hinaufzieht.

00:04:19: Also das ist schon wirklich erschreckend, wenn man sich solche Daten einfach mal anschaut.

00:04:25: Hier geht es übrigens auch noch darum, zu sagen, nicht wie viel Alkohol man an einem Tag trinkt, sondern... der durchgehende Alkoholkonsum, also tatsächlich über wie viele Wochen, Monate, Jahre hinweg trinkt man Alkohol.

00:04:41: Und bei den Menschen, wo festgestellt worden ist oder in dieser Studie eben, es wurde in zwei Gruppen unterteilt, wo man festgestellt hat, okay, die haben wirklich durchgehend ihr Leben lang Alkohol getrunken, mit vielleicht gerade mal ein oder zwei Tagen Pause in der Woche, bei denen wurden wie gesagt diese gestellt.

00:05:04: Also es geht nicht um die Menge am Ende des Tages, natürlich geht es auch um die Menge, aber was ich sagen möchte, hier in dieser Studie geht es um diesen durchgehenden Alkoholkonsum.

00:05:14: über wie viele Jahre und wie konstant war dieser Alkoholkonsum.

00:05:19: Deshalb finde ich es ja eigentlich ganz positiv, dass auch auf Social Media oder dass es auch schon so ein gesellschaftliches Event geworden ist, der Dry January, also der nüchterne Januar, wo man dann sagt, also ab dem ersten, ersten bis Ende Januar trinke ich keinen Alkohol und man sich das sozusagen als Challenge setzt.

00:05:40: Das liegt jetzt an euch, ob ihr das jetzt positiv oder negativ bewertet, dass es sowas überhaupt geben muss.

00:05:45: Aber... Meine Meinung ist, ich finde schon mal gut, dass es das gibt und Menschen sich das zum Ziel setzen, einen Monat lang keinen Alkohol zu trinken.

00:05:55: Das ist ja schon mal super.

00:05:56: Denn jetzt kommen wir mal zu den Vorteilen, wenn ihr aufhört, Alkohol zu trinken.

00:06:02: Ihr habt natürlich als erstes eine verbesserte Leberfunktion.

00:06:06: Das ist klar.

00:06:07: Ihr habt ein besseres Hautbild.

00:06:09: besseren Schlaf und durchgehend besseren Schlaf.

00:06:13: Ihr habt einen gesunden Blutdruck und ihr habt natürlich eine erhöhte Energie und Motivation.

00:06:20: Denn Alkohol entzieht am Ende des Tages ja so viele Nährstoffe auch noch.

00:06:25: Das heißt, ihr werdet also um einiges fitter und euer Energielevel et nach.

00:06:34: Zum Abschluss des Podcasts kann man jetzt also sagen, wer dem Alkohol abschwört, kann laut unserer Studie sein Risiko senken für all die Krankheiten, die wir vorhin aufgezählt haben.

00:06:47: Und ich persönlich finde, dass wir das nicht rinken gesellschaftlich machen sollten.

00:06:53: Also ich finde eigentlich das eine ganz schöne Challenge oder das tatsächlich etwas, was ein Durchbruch meiner Meinung nach.

00:07:00: geben sollte, erhalten sollte, dass wir das nicht trinken gesellschaftlich machen.

00:07:04: Jetzt haben wir einen kurzen Ausflug in das Thema Alkohol gemacht und haben natürlich auch vor dem Podcast schon gewusst, dass Alkohol jetzt nicht wirklich gesundheitsfördernd ist.

00:07:17: Ich wollte einfach mal das Thema Alkohol auch mit in den Podcast nehmen.

00:07:21: Da ich dieses Thema tatsächlich schon sehr, sehr prägnant und sehr wichtig finde, ihr habt jetzt auch mal meine Meinung zu Alkohol bekommen und wie ich da zu stehe.

00:07:31: Ich glaube, jeder muss für sich selber entscheiden, was mache ich, was tue ich, wie gehe ich mit dem Thema Alkohol um und muss für sich da einfach sein bestmögliches Ziel oder sein bestmögliches mit sich vereinbarte Ziel finden.

00:07:47: Ich freue mich, dass ihr bei diesem Podcast wieder mit dabei wart.

00:07:51: Ich freue mich schon auf den nächsten Podcast mit euch und wünsche euch bis dahin eine wunderbare Zeit.

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